zurück zum Archiv
Neckermann UrlaubsWelt

     |   RSS   |   Suche     
Aktuelles Washington Weekly Hintergrund 
StartAuslandAktuelles
Aktuelles
Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken Diesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel weiterempfehlen
In St. Louis debattieren Sarah Palin und Joe Biden. Tagesblick.de ist im Live-Blog dabei
03.10.2008
Vize-Debatte: Live Blog
3.58: Gleich geht es also los. Beide Parteien haben heute eifrig versucht, die Erwartung an ihre Kandidaten zu dämmen. Es soll ja keiner zu viel leisten müssen. Dennoch ist der Druck auf Palin wie Biden groß. Zwar liegt Obama in den Umfragen momentan recht weit vor McCain. Dieser Vorsprung kann jedoch leicht verloren gehen. Darum wissen die beiden Parteien. Und warten deshalb gespannt auf den Schlagabtausch in den kommenden neunzig Minuten.

4.03: Can I call you Joe? Das ist die erste Frage von Palin an Joe Biden. Charme- offensive.

4.03: Die erste Frage behandelt den Rettungsplan des Weißen Hauses. Biden legt los. Er verdammt sofort die Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre - und lenkt so den Fokus weg von sich, hin zu Weißen Haus und den Republikanern. Er erwähnt auch sofort Barack Obama, der einen klaren Plan habe zur Rettung der momentanen Lage. Er sagt auch augenblicklich, dass er einen Grund- unterschied zu Palin hat, die sich nur auf die Gutstellung der obersten Prozente konzentriert. Klar vorbereitete Antwort - ziemlich viel für neunzig Sekunden.

4.05: Palin wendet sich sofort an die Zuschauer. Sie spricht über die "normalen Leute" und verurteilt die Wirtschaftspolitik des Weißen Hauses. Gelobt wird McCain, der Deregulierung gefordert habe vor zwei Jahren. Palin wirkt angespannt, spricht aber flüssig und gut.

4.08: Biden preist sich als Konsens- menschen. Und geht zurück zur Wirtschaft, attackiert McCains Totalwendung hin zur Krisenrethorik. John McCain sei "ouot of touch". Palin antwortet: McCain habe mit seinem Lob immer nur die amerikanischen Arbeiter gemeint. Und preist sich selbst und McCain als "Maverick", im Gegensatz zu Obama, der stets mit seiner Partei gestimmt habe.
Sie will etwas Neues sein, im Gegensatz zu Biden. Der lacht.

4.10: Wer ist schuld an der Krise? Palin: Die Banker, die Leute zu Schulden verleitet haben, die sie niemals abbezahlen konnten. Sie spielt die Kleine-Leute-Karte: Die Hockey-Mums und Six-Pack-Joes sollen auf Finanz- aufsicht durch die Regierung bestehen. Welcher Partei gehört Palin noch mal an? Ach ja, den Republikanern. Viel ist passiert in den letzten Tagen.

Biden spricht über Obama, der schon vor einiger Zeit vor der Krise gewarnt habe - im Gegensatz zu McCain. Den Punkt will Biden machen: McCain hat geschlafen. McCain is out of touch. Das sagt er nun schon zum dritten Mal.

4.13: Palin sagt, Obama und Biden seien für Steuererhöhungen. 94 Mal habe Obama für Steuererhöhungen oder gegen Senkungen gestimmt. Das brauche wohl keiner gerade. Hier spielt sie ihren Ruf als sparsame Gouverneurin aus - dass die von ihr vorgebrachten Fakten nicht stimmen, spielt hierbei keine Rolle. Guter Soundbite.

Biden widerspricht. McCain habe genau wie Obama gestimmt. McCain habe 477 Mal für Steuererhöhungen gestimmt. Palin solle nicht lügen, sondern lieber auf die Fragen antworten.

4.14: Palin sagt: Ja, ich antworte nicht. Aber ich rede jetzt einfach mit den amerikanischen Bürgern. Und redet über ihre Leistungen als Gouverneurin. Biden atmet schwer ein - und wird offensichtlich langsam sauer. Ganz schön dreist von Palin. Die schaut zufrieden. Sie ist offensichtlich massiv gebrieft. Sie zieht ein Programm durch.

4.17: Biden attackiert McCains Steuerpläne. Nur Obama werde primär die Mittelklasse entlasten. Das stimmt mit den bestehenden Plänen überein. Jetzt zieht Biden vom Leder. Attackiert McCains. "Wir haben unter- schiedliche Werte. Die Mittelklasse, nicht die Superreichen verdienen Steuer- senkungen." Punkt gemacht.

1  2  3  4  5  6   > weiter
0 Kommentare
Einen Kommentar hinterlassen:  (Bitte alle Felder ausfüllen!)
 
Name:
 
E-Mail:
 
Kommentar:
 
Spam-Schutz: 
 
Ausland - Aktuelles
Aktuelles
Rubrikartikel
Athen: Europa ist noch nicht am Ende. Hoffnung ist im kleinsten Dorf.  ...mehr
Krieg in Libyen ...mehr
Japan - nur noch Katastrophenmeldungen ...mehr
Japan: Neuer Reaktor vor Explosion ...mehr
Japan: keine Lehren aus Tschernobyl ...mehr


Aktuelleszum Archiv