zurück zum Archiv
Neckermann UrlaubsWelt

     |   RSS   |   Suche     
Aktuelles Washington Weekly Hintergrund 
StartAuslandAktuelles
Aktuelles
Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken Diesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel weiterempfehlen
Einwanderung steuern - nicht verteufeln
07.10.2008
Einwanderung
Die EU-Kommission will die Einwanderung aus Afrika mit Hilfe eines in Bamako (Mali) eröffneten Informationszentrums steuern. Migranten sollen so eine Chance auf legale Arbeit in der EU haben. "Statt die Migration zu verteufeln, sollten wir sie strukturieren und steuern, um daraus das Beste für die Menschen in Afrika und Europa zu machen", sagte Louis Michel, EU-Kommissar für hu- manitäre Hilfe.

Das Zentrum für Information und Migrations- steuerung (CIGEM) ist Teil der Entwicklungs- zusammenarbeit der EU mit Mali und soll Nachahmer in anderen westafrikanischen Ländern finden. Es wurde am Montag von Louis Michel eingeweiht. "Dieses Zentrum ebnet den Weg für eine bessere Steuerung der Migration und eine effizientere Nutzung ihres entwicklungspolitischen Potenzials," so Michel weiter.

Jedes Jahr machen sich tausende Migranten vor allem aus Westafrika auf den Weg nach Europa, wo sie auf Arbeit und ein besseres Leben hoffen. Die meisten scheitern, ehe sie überhaupt europäischen Boden erreichen, Dutzende verdursten in der Wüste oder riskieren ihr Leben auf überladenen, kaum seetüchtigen Schiffen. Selbst wenn sie Eu- ropa erreichen, haben die Migranten in der Regel keine legalen Arbeitsmöglichkeiten.

Das Zentrum mit ungefähr 25 Mitarbeitern soll potenzielle Migranten, aber auch Rück- kehrer aus Europa beraten und ihnen mit Angeboten von Beschäftigungs- und Aus- bildungsmöglichkeiten in Mali und im Aus- land helfen.
tagesblick.de - Die Redaktiontagesblick.de - Die Redaktion, redaktion@tagesblick.de
zu den Autoren
 
0 Kommentare
Einen Kommentar hinterlassen:  (Bitte alle Felder ausfüllen!)
 
Name:
 
E-Mail:
 
Kommentar:
 
Spam-Schutz: 
 
Ausland - Aktuelles
Aktuelles
Rubrikartikel
Athen: Europa ist noch nicht am Ende. Hoffnung ist im kleinsten Dorf.  ...mehr
Krieg in Libyen ...mehr
Japan - nur noch Katastrophenmeldungen ...mehr
Japan: Neuer Reaktor vor Explosion ...mehr
Japan: keine Lehren aus Tschernobyl ...mehr


Aktuelleszum Archiv