In Italien leben 15 Millionen Menschen knapp unter oder überhalb der Armutsgrenze. Das berichtet die italienische Caritas. Besonders betroffen seien süditalienische Familien. Damit wird die Zweiteilung Italiens in einen reicheren Norden und armen Süden weiter zementiert
Laut des Caritas-Berichts müssen 13 Prozent der Bevölkerung mit weniger als 500 bis 600 Euro monatlich auskommen; weitere 13 Prozent hätten nur geringfügig mehr zur Ver- fügung. Am stärksten betroffen sind laut Caritas - Bericht vor allem Familien mit Kin- dern im Süden des Landes.
Staatliche Hilfsmaßnahmen zur Bekämpfung der Armut zeigten bislang geringen Erfolg. Insgesamt gelten den Angaben zufolge in Italien 30,2 Prozent der Familien mit drei und mehr Kindern als arm. Fast die Hälfte dieser Familien sei im Süden gemeldet, wo jedoch nur ein Viertel der Landesbevölkerung lebe.
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