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„Das Schwergewicht liegt auf der Verhütung seeräuberischer Handlungen.“ Selbstver- ständlich dürften sich die Soldaten „notfalls mit Waffengewalt“ Zutritt zu Piratenschiffen ver- schaffen.

Dieses Jahr wurden bereits mehr als 40 Schiffe vor der 3800 Kilometer langen Küste Somalias gekapert. Wegen der wachsenden Gefahr durch Piraten ändern immer mehr Reeder ihre Schifffahrtsrouten und nehmen den längeren und teueren Weg ums Kap der guten Hoffnung. Die Reederei Hapag Lloyd des deutschen Kreuzfahrtschiffes Columbus ging sogar soweit, ihre 246 Passagiere ins Flugzeug zu stecken. Die Columbus fährt nun mit einer Rumpfbesatzung durch den Golf von Aden. Erst vor zwei Wochen hatte die Fregatte Mecklenburg-Vorpommern den Luxusliner Astor beschützt und zwei verdächtige Schnell- boote mit Warnschüssen in die Flucht gejagt.
Helmut UwerHelmut Uwer, uwer@tagesblick.de
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