Der irakische Journalist, der am Wochen- ende seine Schuhe nach George Bush ge- worfen hatte, soll ausgezeichnet werden. Eine libysche Hilfsorganisation, unter dem Vorsitz einer Ghaddafi-Tochter, will ihm den "Orden für Mut" verleihen, weil er mit seinem Schuh-Wurf klar gegen die "Verletzung der Menschenrechte protestiert habe.
Es gibt Preise, die man nur ablehnen kann, zum Beispiel, wenn eine Tochter von Ghad- dafi einen Menschenrechtspreis verleiht. Die Annahme dieses Ordens "für den Mut", den der Journalist durchaus hatte, würde seine Tat wirklich diskreditieren. In der arabischen Welt wird er auch so zum Helden.
Der irakische Fernsehjournalist Muntaser el Saidi hatte auf einer Pressekonferenz am Wochenende seine Schuhe, Größe 44, nach George Bush geworfen, der zu einem Über- raschungsbesuch im Irak eingetroffen war. George Bush bewies Sportsgeist und wich beiden Schuhen geschickt aus. Neben dem Werfen der Schuhe, hatte der Journalist George Bush auch noch beschimpft und war daraufhin abgeführt worden.
Nun will also die libysche Hilfsorganisation Waatassimu, unter Vorsitz der Tochter des libyschen Staatsführers Muammar Gaddafi, dem Journalisten einen Orden für den Ein- satz für die Menschenrechte verleihen.
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Die einzige Tochter des libyschen Revolut- ionsführers Muammar el Gaddafi hatte be- reits den früheren irakischen Diktator Sad- dam Hussein in seinem Prozess al Anwältin verteidigt. Die promovierte Juristin, die Sad- dam im Herbst des Jahres 2000 in Bagdad kennen gelernt hatte, habe selbst darum ge- beten, Saddam Hussein verteidigen zu dürfen.
 Ghaddafis Tochter Aischa

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