Die USA und die wichtigsten Schwellenländer drängen auf zusätzliche Staatsausgaben um die Finanzkrise zu bewältigen. Die Europäer halten dagegen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy wollen auf dem G 20 Gipfel am 1. April gemeinsam vorgehen.
Die Ablehnung der Europäer war deutlich. "Man sei befremdet", sagte Finanzminister Peer Steinbrück. Angela Merkel und Nicolas Sarkozy wiesen die Forderungen aus Washi- ngton schlicht zurück. Ein Streit zwischen den Europäern und Barack Obama bahnt sich an.
Der US-Präsident steht unter Druck. Er muss Erfolge für sein neues Konjunkturprogramm vorweisen. Deshalb lies er im Vorfeld seiner Europareise seinen Finanzminister Timothy Geithner erst mal fordern, dass die G20-Staaten ihre Ausgaben erhöhen müssten, um einer sich vertiefenden Weltrezession zu begegnen.
Bereits am Wochenende, beim vorbe- reitenden Treffen der G20-Finanzminister und Notenbankchefs in der Nähe von London, wird dieses Thema angesprochen werden, so Geithner weiter. Anstrengungen anderer Länder seien unerlässlich, damit die US-Wirtschaft wieder in Gang komme, denn die Situation der weltgrößten Volkswirtschaft sei untrennbar mit der Situation und der Stabilität der Weltwirtschaft verbunden, sagte Geithner.
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Die USA bekommen Rückendeckung von Großbritannien und Japan. Dagegen haben Deutschland un Frankreich für den geplanten Gipfel Anfang April ein gemeinsames Vor- gehen besprochen. Beide Staaten wollen gemeinsam eine führende Rolle in der Bewältigung der Krise einnehmen. Das vereinbarten Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy am Donnerstag in Berlin.
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