zusetzen. Diesen Fehler haben sowohl der damalige Schah Reza Pahlewie, wie auch der Westen bitter bezahlt.
Aufmerksam registrieren sollte der Westen allerdings ein paar Absonderlichkeiten dieser Wahl, die Fragen aufwerfen: So hat Amts- inhaber Ahmadinedschad angeblich auch in den Hochburgen seines Heraus- forderers Mussawi, also in den Städten Täbris und Teheran haushoch gewonnnen. Jeweil mit zwei Dritteln der Stimmen. Das erscheint äußerst merkwürdig.
Besonders fraglich ist aber, dass das iranische Innenministerium das Wahler- gebnis noch vor der Schließung der Wahl- lokale bekanntgab. Auch wenn ein Wahl- betrug im gewissen Maße wahrscheinlich ist, wird er nicht nachzuweisen sein. Unruhen auf der Straße, ausgelöst durch die Verlierer sind kein Beweis.
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Wie sicher das Regime Ahmadinedschad wirklich im Sattel sitzt und welchen Einfluß Mussawi auf die iranische Gesellschaft wirklich hat wird man nur herausfinden können, wenn der Dialog mit dem Iran aufgenommen wird. US-Präsident Barack Obama hat den ersten, richtigen Schritt gemacht. Der Westen sollte ihm folgen und ihn darin bestärken.
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