Durch einen Tsunami im Westpazifik sind auf den Samoa-Inseln bis zu 100 Menschen ums Leben gekommen. Diese Zahl nannte ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde von West-Samoa im neuseeländischen Rundfunk. Augenzeugen sprachen von einer vier bis sechs Meter hohen Flutwelle. Am schwersten betroffen ist die Südseite der Hauptinsel Upolu, wo das Wasser mit großer Wucht bis zu 800 Meter tief ins Landesinnere strömte. Mehrere Dörfer wurden überflutet, Bewohner und Fahrzeuge ins Meer gerissen. Auch in dem zu den USA gehörenden Teil Samoas stehen Ortschaften unter Wasser. Der Tsunami wurde durch ein Seebeben der Stärke 8,0 rund 200 Kilometer vor der Südküste Samoas ausgelöst. Inzwischen soll es eine neue Tsunami-Warnung für die Region gegeben haben. Das meldete die Deutsche Welle am Mittwochmorgen.
Noch aber sind Informationen aus dem betroffenen Gebiet rar, deshalb kann die Zahl der Toten noch ansteigen. Die Inselgruppe liegt zwischen Hawaii und Neuseeland und wird von rund 200.000 Menschen bewohnt. |