Bei dem schweren Erbeben vor Sumatra vom Mittwoch sind bereits über 700 Tote geborgen worden. Die UNO geht von Tausenden von Verschütteten aus, die noch nicht geborgen werden konnten. Internationale Hilfe ist unterwegs.
Wie das ZDF am Donnerstagabend berichtete, ist die Provinzhauptstadt Padang, vor dessen Küste das schwere Seebeben stattfand, nicht vollständig zerstört, wie es die veröffentlichten Blder nahelegen. Allerdings seien zwei Krankenhäuser darunter sowie mehrere große Hotels, eine Schule und Einkaufszentren. In der gesamten Umgebung von Padang seien 500 Häuser zerstört.
Vor allem die ländlichen Provinzen um Padang könnten hohe Verluste an Menschenleben zu verzeichnen haben, so die indonesische Regierung. Bislang lönnen Hilfskräfte nicht in diese Provinzen, weil die gesamte Infrastruktur zusammengebrochen sei.
Hier eine TV-Aufnahme des indonesischen Fernsehens über die Schäden:
Die indonesische Regierung hat bereits 26 Millionen Dollar für erste Hilfsmaßnahmen zur Verfügung gestellt, die EU drei Millionen Euro und Deutschland will eine Million für Hilfe zur Verfügung stellen.