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Alternativer Nobelpreis an Äthiopien, Kongo und Neuseeland
13.10.2009
klimawandel
Der alternative Nobelpreis, der immer nach den offiziellen Nobelpreisen vergeben wird, geht dieses Jahr an zwei Männer und eine Frau aus Äthiopien, Kongo und Neuseeland. Das meldet soeben die Evangelische Presse- Dienst. Sie werden für ihren Einsatz gegen Klimawandel und Atomwaffen ausge- zeichnet.

Der alternative Nobelpreis wird durch die Right-Livelihood-Award-Stiftung des Deutsch-Schweden Jakob Uexküll vergeben und ist mit jeweils 50 000 Euro dotiert. In diesem Jahr wird er zum 30. Mal vergeben. Laut der Jury haben sich die Ausgezeichneten dafür eingesetzt, den Klimawandel zu begrenzen, die Welt von Atomwaffen zu befreien.

Geehrt wurden: Der Biologe René Ngongo (Jahrgang 1961) aus der Demokratischen Republik Kongo, der sich seit mehr als 15 Jahren für den Erhalt des Regenwaldes in seinem Heimatland einsetzte.

Die Ärztin Catherine Hamlin (1924). Sie en- gagiert sich laut epd in Äthiopien für Frauen mit Geburtsfisteln. Hamlin, die in Australien geboren wurde, stelle seit 50 Jahren die Gesundheit, Hoffnung und Würde von Tausenden ärmster afrikanischer Frauen wieder her, erklärte die Jury. In einer von ihr gegründeten Klinik in der Hauptstadt Addis Abeba würden Frauen aus ganz Äthiopien kostenlos behandelt.

Und der Neuseeländer Alyn Ware (1962), der sich seit 25 Jahren weltweit für Frieden und Abrüstung einsetzt. Er sei einer der weltweit effektivsten Friedensarbeiter, würdigte die Jury. Ware ist Vizepräsident des Internati- onalen Friedensbüros und hat UN-Initiativen zur Abrüstung initiiert.



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