Empörung und Aufregung gehören zwar zum allgemeinen Konferenzgeschäft und gilt schon fast als guter Ton, doch selbst die erfahrenen und gelassenen Konferenz- teilnehmer werden zusehends nervös. Zu viel Zeit ist einfach in den letzten Tagen mit Geplänkel verschwendet worden, vieles, was schon Konsens schien, wird plötzlich wieder debattiert - den Staats- und Regierungschefs, die ab Donnerstag zusammenkommen werden, bleiben nur wenige Stunden, um der Konferenz doch noch zu einem guten Abschluss zu verhelfen. Mit Spannung wird der US-amerikanische Präsident Barack Obama erwartet. Fraglich ist, ob Obama in den letzten Stunden der Verhandlung mehr als die vierprozentige Reduktion bis zum Jahr 2020 anbieten kann.
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