Neckermann UrlaubsWelt

     |   RSS   |   Suche     
Aktuelles Washington Weekly Hintergrund 
StartAuslandAktuelles
Aktuelles
Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken Diesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel weiterempfehlen
FBI benutzt für Bin Laden Fahndung ein Foto eines spanischen Politikers
17.01.2010
Fahndung absurd
Wie die spanischen Tageszeitung El Mundo berichte, räumte FBI-Sprecher Ken Hoffman ein, dass seine Behörde für das digital veränderte Foto Bin Ladens ein Bild des spanischen Politikers Gaspar Llamazares verwendet habe. Das für das Fahndungsbild verwendete Foto stammt von seinen Wahlkampfplakaten im Jahr 2004.

Gaspar Llamazares, Abgeordneter der Linken im spanischen Parlament ist fassungslos: Bei Reisen in die Vereinigten Staaten könne er sich nicht mehr sicher fühlen, nachdem für das Bild bin Ladens seine Haare und Gesichtsfalten übernommen worden seien. Für die Ergreifung des Al-Qaida-Chefs ist eine Belohnung von 25 Millionen Dollar ausgesetzt.

Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero kündigte an, er werde von den USA eine Erklärung verlangen. Währenddessen hat das FBI erklärt, man habe keine passenden Merkmale für den gealterten Terroristen in den Referenz-Fotos finden können und sie daher teilweise von einer im Internet gefundenen Fotografie übernommen.

Das Aussehen des Al-Qaida-Führers auf einem Archivbild von 1998 war dafür digital so verändert worden, wie es seinem heutigen Alter von 52 Jahren entsprechen könnte.
Gaspar Lllamazares, der spanische Politiker, der als Vorbild für das Fahndungsfoto von Bin laden diente
Gaspar Lllamazares, der spanische Politiker, der als Vorbild für das Fahndungsfoto von Bin laden diente

tagesblick.de - Die Redaktiontagesblick.de - Die Redaktion, redaktion@tagesblick.de
zu den Autoren
 
0 Kommentare
Einen Kommentar hinterlassen:  (Bitte alle Felder ausfüllen!)
 
Name:
 
E-Mail:
 
Kommentar:
 
Spam-Schutz: 
 
Politik - Aktuelles
Aktuelles
Rubrikartikel
Erbitterte Machtkämpfe um das «neue Haiti»  ...mehr
Spanien ? Abgestuft!  ...mehr
Neue Aschewolke vorerst keine Gefahr für Deutschland ...mehr
Kein Bleiberecht für die Roma-Familie Ibrahimi ...mehr
Erster Flieger in Deutschland gelandet ...mehr


Aktuelleszum Archiv