Hillary Clinton will noch am Dienstagabend (Ortszeit) anerkennen, dass ihr Rivale Barack Obama die für die Nominierung zum US-Präsidentschaftskandidaten der Demokraten notwendigen Delegierten- stimmen hinter sich hat. Das verlautete aus ihrem Wahlkampfteam. Offiziell werde Clinton aber aus taktischen Gründen noch nicht das Handtuch werfen. Davon erhoffe sie sich einen Verhandlungsspielraum mit Obama, beispielsweise in der Frage einer möglichen Vizepräsidentschaft.
De facto ist das das Ende ihrer Kandidatur. Hillary Clinton aber werde in ihrer Ansprache versprechen, sich weiter für wichtige Themen wie die Gesundheitsfürsorge einzusetzen, hieß es weiter. Im Grunde sei der Wahlkampf aber damit beendet.
Die Anzeichen für Clintons Rückzug waren seit Montagabend immer deutlicher geworden. Zum Abschluss des Vorwahl- kampfs gab sich Obama zuversichtlich, schon bald als Kandidat der Partei festzustehen. Am Dienstagabend wollte er den eigentlichen Wahlkampf eröffnen, um der erste schwarze US-Präsident zu werden.
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Für die Kandidatur fehlten Obama noch 41,5 Delegiertenstimmen zur Mehrheit von 2.118 Stimmen auf dem Nominierungsparteitag der Demokraten Ende August in Denver. Es wird erwartet, dass er diese Stimmen bald nach den letzten Vorwahlen erhält, wenn sich weitere "Superdelegierte" für ihn erklären. Diese werden nicht von den Mitgliedern und Sympathisanten der Demokraten gewählt, sondern von der Parteiführung bestimmt. Bislang haben rund 200 Superdelegierte noch nicht erklärt, für wen sie stimmen wollen.
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