Deutsche, die in die Vereinigten Staaten reisen wollen, müssen mindesten 72 Stunden vor Abflug ihre persönlichen Daten über das Internet bei den US Behörden registrieren. So will es die US Heimatschutzbehörde.
Ab dem ersten August soll die Webseite der Behörde für diesen Zweck eingerichtet und anwendungsbereit sein. Deutsche und andere Staatsbürger sogenannter „Visa Waiver“ Länder sollen dort Informationen eintragen, die bisher in einem Papierformular - dem 1-94W Formular - im Flugzeug kurz vor der Einreise in die USA eingereicht wurden. Ab dem 12. Januar 2009 soll die Onlineregistrierung verpflichtend sein.
Das Visa Waiver Programm erlaubt es Europäern, Australiern, Neuseeländern und Japanern ohne ein Visum für 90 Tage in die USA einzureisen.
Die neue Regelung wurde am 3. Juni von der Heimatschutzbehörde angekündigt. Das neue Programm, genannt Electronic System for Travel Authorization (ESTA), soll es den US Behörden erleichtern, Daten von Einreisenden mit Terrorfahndungslisten zu vergleichen. |
Die von den US Behörden geforderten Daten beinhalten u.a. biografische- und Reiseinformationen, wie etwa zB Hotelnamen und -adressen.
“Der frühe Erhalt dieser Informationen wird es unseren Sicherheitsbeamten ermöglichen, zu bestimmen, ob ein Reisender eine Bedrohung darstellt, bevor er oder sie das Flugzeug besteigen oder in unser Land einreisen. Es ist eine relativ simple und effektive Art, unsere Sicherheit und die internationaler Reisender zu stärken, während gleichzeitig ein für unsere Alliierten wichtiges Programm erhalten werden kann.” So Heimatschutzminister Michael Chertoff in einer Pressemitteilung.
Nach Eintrag der persönlichen und Reiseinformationen auf der DHS Webseite erhalten bewilligte Besucher eine Einreisegenehmigung. Diese ist für die Dauer von 2 Jahren gültig, oder bis der Pass des Reisenden ausläuft - je nachdem, was früher eintritt. Die Einreisebewilligung ist auch für vielfache Einreisen in die USA gültig.
Im vergangenen Jahr reisten 15 Millionen Visa Waiver Touristen in die USA ein. Bürger von insgesamt 27 Ländern werden von der neuen Regelung betroffen sein.
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