Bei einem Wirbelsturm über Nordfrankreich sind drei Menschen ums Leben gekommen und 40 Häuser stürzten ein. Mindestens neun weitere Menschen seien verletzt worden, wie der Sender France Info am Montag berichtete. Der Tornado, der in der Nacht auf Montag wütete, fegte über die unweit der belgischen Grenze gelegenen Dörfer Hautmont, Neuf-Mesnil und Maubeuge hinweg.
In Hautmont riss er an einem Altenheim ein Teil des Daches ab. Durch den Orkan fielen Bäume und Strommasten auf die Straßen. Rettungskräfte suchen nach möglichen weiteren Opfern. Rund 200 Feuerwehrleute und 50 Polizisten waren im Einsatz. Die Prä- fektur löste einen Notfallplan aus.
Am Sonntagabend hatte ein Tornado im Nordosten der Niederlande ebenfalls schwere Schäden angerichtet. Wie die Medien am Montag berichteten, wurden in Ort- schaften der Provinz Groningen Autos in die Luft gewirbelt und kleine Boote aus dem Wasser gerissen. Zahlreiche Bauernhöfe wurden verwüstet. Menschen kamen nicht zu Schaden.
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