Die Resolution wird ebenfalls die rechtlichen Grundlagen für ein faires Verteilungssystem legen und der Anfang eines längeren Prozesses sein, bei dem es darum geht, die Rolle des Staates bei der Gewährleistung sauberen und erschwinglichen Wassers für alle zu klären. Zukünftige Rechtsinstrumente könnten auch Wasserrechte für die Erde schaffen und die dringende Notwendigkeit behandeln, verschmutzte Gewässer zu reinigen und die zerstörerischen Praktiken in Bezug auf die Wasserquellen der Welt zu beenden.
Ohne die Anerkennung des Rechts auf Wasser als Menschenrecht wird sich nach Einschätzung von Unterstützern dieser Resolution die Entscheidungsfindung in Bezug auf die Wasserpolitik weiterhin von der UNO und den Regierungen weg auf Institutionen verlagern, die private Wasser- gesellschaften und die Kommerzialisierung von Wasser begünstigen. Angesichts der Verschlimmerung der weltweiten Wasserkrise müssen die UN-Mitgliedstaaten erklären, ob Wasser ein Menschenrecht oder eine Handelsware ist.
"Der Zugang zu sauberem Wasser ist lebenswichtig; das Recht auf Wasser zu verweigern ist das Gleiche, wie das Recht auf Leben zu verweigern", meint Maude Barlow. "Wir müssen die Gelegenheit nutzen, um solide Gesetze und Maßnahmen auf nationaler und internationaler Ebene zu erlassen - wobei die Abstimmung der UN-Vollversammlung am Mittwoch den Anfang macht."
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