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Peronalabbau in den Servicezentren der Bahn muss verhindert werden.
21.08.2011
Bahn kappt Achillesferse der Kundenorientierung
Leider siegt mal wieder Profit über Vernunft. Es ist falsch, dass die Deutsche Bahn jeden vierten Reiseberater aufs Abstellgleis stellen will. Ich fordere Konzernchef Rüdiger Grube auf, diese Entscheidung rückgängig zu machen. Herr Grube spricht davon, dass die Deutsche Bahn zum Brot und Butter Geschäft zurück muss - das ist die Beförderung von Personen. Dazu gehören die Beschäftigten an den Fahrkartenschaltern und der Kundenservice als Achillesferse der Kundenorientierung.

Die Reise- und Kundeberater werden dringend auch in Bayern gebraucht. Gerade die Pendler und ältere Menschen sind auf die mit Personen besetzten Reisezentren der Bahn an den Bahnhöfen angewiesen. Schon heute gibt es aufgrund der Fehlplanungen der Konzernmanager lange Warteschlangen und Unmut gegenüber den Angestellten. Das muss ein Ende haben, gerade die Angestellten sind die Leidtragenden, obwohl sie nichts dafür können!

Jetzt muss auch der Bundesverkehrsminister Ramsauer handeln, auf die DB AG einwirken und diesen unsinnigen Entschluss rückgängig machen. Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen! Egal ob als Kundenberater oder als Fahrgast, hier ist die Politik in der Verantwortung.
Anne JacobsAnne Jacobs, jacobs@tagesblick.de
Journalistin
zu den Autoren
 
1 Kommentar
 
1) ich stimme ihnen 100%-ig zu. im übrigen wurde das personal auch die letzten jahre sukzesive "angepasst". außerdem werden in den reisezentren inzwischen zu 50% reklamationen anderer vertriebswege bearbeitet -da kann der kunde ruhig warten, hat ja keine andere chance-, und nur die anderen 50% der zeit wird für fahrkartenverkauf aufgewendet. die neue geschäftsführung muss beim vorstand wohl punkten, sicher winkt eine stattliche prämie
Kommentar von karl | 23.08.2011 @ 21.21 Uhr
 
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