Drei Jahre Vorbereitungszeit haben sich für die Frankfurter gelohnt: Vor allem Boticellis einzigartigen Portraits weisen eine Be- sonderheit aus, die sie von den Portraits seiner Zeitgenossen unterscheiden. Anstatt die übliche Seitenansicht, malt Boticelli seine Figuren (und meistens Auftraggeber) in der Dreiviertelansicht. So stellt er eine Ver- bindung mit dem Betrachter her, denn Betrachter und Bildnis schauen sich an, haben Blickkontakt. Auffällig auch, dass Boticelli seine - oft hochgestellten - Modelle in sehr schlichten Kleidern ohne jeden Schmuck darstellt. Sie wirken ohne Prunk, nur durch ihr Dasein.
Neben seinen Portraits sind seine Mythen- bilder berühmt. Sie sind weitgehend als Auftragsarbeiten der Medici erstanden, so wie beispielsweise "Minerva und Kentauer". Die Mythenbildnisse und auch seine religiöse Madonnenmalerei bilden neben den Portraits die Schwerpunkte der Ausstellung in Frankfurt.
Wer sich eine eigenen Eindruck verschaffen möchte, der kann nicht nur die Ausstellung , sondern auch die verschiedenen hoch- karätige Vorträge zum Thema besuchen.
Vorträge
Do, 03.12.2009 19:00
Jenseits der Gemäldegrenze. Botticellis Bild-, Objekt- und Raumensembles (mit Priv.-Doz. Dr. Michael Rohlmann, Universität Köln, in der Ausstellung Botticelli
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Öffnungszeiten:
Dienstag, Freitag 10:00-18:00 Uhr
Mittwoch, Donnerstag 10:00-21:00 Uhr
Samstag und Sonntag 10:00-18:00 Uhr
Montags ist das Museum geschlossen.
Regulärer Eintritt
Di-Fr 10 Euro
Sa, So 12 Euro
Familienticket
20 Euro für bis zu 2 Erwachsene und mindestens 1 Kind
 Die Auferstehung der Venus

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