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Schiffe gelenkt, Glocken geschwenkt, Bettstellen verschränkt, Diebe gehenckt
09.01.2011
Hanf-Museum Berlin
Hanf ist seit Jahrtausenden die Nutzpflanze mit den vielfältigsten Anwendungs- möglichkeiten. Sie ist unter anderem die Grundlage für Lebensmittel, Textilien, Baustoffe, Medizin und Kosmetik. Das Hanfmuseum im Berliner Nikolaiviertel informiert über Geschichte und Anwendung der Hanfpflanze.

Aus Hanf können nahezu alle Produkte hergestellt werden, die heute auf Erdöl oder Holz basieren. Insgesamt stehen über 50.000 verschiedene Verwertungs- möglichkeiten zur Verfügung. Anhand von Bildern, Texten und Ausstellungsstücken zeigt das Museum die Vielfältigkeit der Hanfpflanze und wie sie in den letzten Jahrhunderten von den Menschen genutzt wurde. Beim für den Menschen wichtigsten Grundbedürfnis kann Hanf eine tragende Rolle spielen: Dank wertvoller Proteine und dem höchsten Gehalt essentieller Fettsäuren lassen sich viele Lebensmittel aus dieser Pflanze herstellen - von Mehl und Brot über Nudeln bis hin zu aromatischen Gewürzen.

Darüber hinaus wird dem interessierten Besucher anhand von Exponaten nahe gebracht, dass Hanf auch als Rohstoff für Bekleidung, diverse Medikamente und Dämmstoffe unter anderem für den Hausbau dient. Auch bei der Herstellung von Kosmetika und Reinigungsmitteln ist Hanf ein natürlicher und vor allem verträglicher Grundstoff. Auf Grund des hohen Energiegehalts eignet es sich auch zur Herstellung von Biodiesel.


Natürlich wird in der Ausstellung auch die bei Vielen bekannteste Verwendungsform der Hanfpflanze thematisiert - das Rauchen. Gezeigt wird der Gebrauch von Cannabis in verschiedenen Kulturkreisen weltweit - vom Wiener Caféhaus im 19. Jahrhundert bis hin zu den Rastafari der aktuellen Zeit. Ein Überblick über die Gesetzeslage in Deutschland rund um das Thema Hanf rundet diese interessante Ausstellung ab.

Nach einer guten Stunde Rundgang durch das Museum hat der Besucher viel über die Möglichkeiten der Hanfpflanze erfahren.

Hanfmuseum Berlin
Nikolaiviertel, Mühlendamm 5
Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag 10 - 20 Uhr,
Samstag, Sonntag, Feiertage 12 - 20 Uhr,
Eintrittspreise: 4,50 Euro pro Person
Eine Schüttelmaschine zum Trennen der Samen vom Rest der Pflanze
Eine Schüttelmaschine zum Trennen der Samen vom Rest der Pflanze

Michael PohlMichael Pohl, pohl@tagesblick.de
Journalist
zu den Autoren
 
1 Kommentar
 
1) ch möchte auf folgende Bundestagspetition hinweisen, die bis zum 26.01.2011 geöffnet ist
und bald über XXX Mitzeichner erreicht.

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=14613

Es geht hierbei, um nochmal klar zu werden, nicht um eine vollständige Legalisierung von Cannabis-Produkten
sondern lediglich darum, den Besitz einer geringen Menge zu entkriminalisieren. (lest sie einfach selbst :))

Die Petition soll eine Diskussion im Bundestag anstoßen. Je mehr Mitzeichner, desto mehr wird dem Bundestag
signalisiert, dass die Bevölkerung etwas ändern will. (Laut einer EMNID-Umfrage, die Mehrheit der Bevölkerung)
Eine ernsthafte und ausführliche Debatte wird somit umso wahrscheinlicher.

Wichtig ist es ein Zeichen zu setzen und die Medien darauf aufmerksam zu machen.
Jede reelle Person darf mitzeichnen. Selbst Personen, die nicht in Deutschland wohnen oder nicht volljährig sind.

Georg Wurth, Sprecher des deutschen Hanfverbands erklärt das in folgendem Video nochmals ausführlich:

http://www.youtube.com?v=APjuaAcnG0A

Cannabis richtet weitaus weniger Schaden an als Alkohol und trotzdem bleibt es verboten.
Von Cannabis ist noch niemand gestorben, von Alkohol ... ich glaube das kennt jeder zu gut aus der Zeitung.
Solche Verbote stärken die kriminelle Szene, in der Gras durch Blei, Haarspray und weiteren gesundheitsschädlichen Mist gestreckt wird.

Deshalb bitte ich euch gegen diesen konservativen Ansatz zu stimmen,
eure Freunde und Bekannte mitzeichnen zu lassen,
wenn ihr Facebook habt: bei "Cannabis-Konsumenten Petition - Entkriminalisierung" auf gefällt mir drücken,
wenn ihr Twitter habt, twittert es,
verbreitet diese Nachricht weiter, wo ihr nur könnt. :)

Weitere Information gibt es unter:

Cannabis Petition http://www.cannabispetition.de
Homepage des Deutschen Hanf Verband (DHV) http://www.hanfverband.de
Kommentar von sebb | 12.01.2011 @ 17.48 Uhr
 
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