Das Konfuzius-Institut Berlin präsentiert die "Chinesische Nacht der Gegenwartsliteratur" am 12. Juni in der Berliner Kulturbrauerei. Wem die Namen Liang Ping, Bi Shumin und Chi Zijian noch nichts sagen - der hat am 12. Juni Gelegenheit sein Wissen zu erweitern. Alle drei sind herausragende zeitgenös- sische Schrifsteller jenseits der großen Mauer.
China ist nicht nur wirtschaftlich, sondern mittlerweile auch literarisch eine Großmacht. Und auch deshalb dieses Jahr Gast auf der Frankfurter Buchmesse. Einen kleinen Ein- blick in die Sparten Lyrik und Roman bietet nun das Konfuzius-Institut vorab.
LIANG Ping ist einer der herausragendste Vertreter der chinesischen Lyrik.Der 1955 in Chongqing geborene Dichter hat die chi- nesische Lyrik der vergangenen Jahr- zehnte durch seine Werke geprägt und verändert. In seinen Zyklen thematisiert er aktuelle Entwicklungen und verbindet sie mit
kulturellen Schauplätzen und historischen Dimensionen.
Zwischen Realität und Ästhetik bewegen sich auch die Werke der drei Jahre älteren Romanautorin BI Shumin. Geprägt durch ihre Karriere als Ärztin der Inneren Medizin stehen in ihren Geschichten die Sorgen, Ängste und im weitesten Sinne Schmerzen der Menschen im Mittelpunkt, für deren Heilung BI Shumin literarische wie moralische Rezep- turen formt.
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„Alle Nächte der Welt“ heißt die Geschichte, die CHI Zijian, einer der bedeutendsten Romanautorinnen in China, in Berlin dem Publikum vortragen wird. Sie erzählt von einem Zauberer und seiner Frau, von einer verhängnisvollen Nacht und der tragischen Rolle eines Bauern, der einfach nur nach Hause wollte. Mit CHI Zijian kommt eine der meist ausgezeichneten Autorinnen der Gegenwartsliteratur Chinas nach Deutsch- land.
"Chinesische Nacht der Gegenwartsliter- atur"
Am: 12. Juni 2009
Beginn: 19 Uhr
Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36
10435 Berlin
Eintritt frei |