Der Jahreswechsel regt an, zurück zu blicken - Oft bis tief in die eigenen Vergangenheit. Deshalb gehen auch jetzt besonders viele Lebensgeschichten beim Biografie-Wettbe- werb „Was für ein Leben!“ des Deutschen Historischen Museums ein. Der Wettbewerb will darauf aufmerksam machen, dass auch die Biografien von Normalbürgern spannend sind.
Das ganz persönliches Stück vom Mantel der Geschichte weitergeben - das wollen sehr viele Menschen, die ihre Lebenserin- nerungen aufzeichnen oder aufzeichnen lassen. Zehntausende solcher Bücher oder Filmbiografien sind in den letzten Jahren entstanden. Oft gedacht als persönlicher Zugang zur Zeitgeschichte für die eigenen Nachkommen - oder sogar für die nächste Generation.
Viele dieser privaten Biographien sind für Historiker und Volkskundler interessant. Für den Direktor des Deutschen Historischen Museums, Hans Ottomeyer, zeugt der Biografie-Boom auch von dem Bewusstsein, dass zumindest die Zeitzeugen der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts bald nicht mehr sein werden. Deshalb übernimmt das DHM auch die Biografie-Skizzen des Wettbewerbs in sein Online-Zeitzeugen-Archiv „Kollektives Gedächtnis“.
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Wer diesen Wettbewerb gewinnt, darf darauf hoffen, dass seine Lebensgeschichte verfilmt und dann im Kino aufgeführt wird. Bis Ende Februar ist Gelegenheit, die eigene Le- bensgeschichte einzureichen.
Interessierte finden Teilnahmeformular und -bedingungen unter www.was-fuer-ein-leben.de. Gegen eine Bearbeitungsgebühr versendet das Wettbewerbsbüro die An- träge aber auch postalisch.
Adresse:
„Was für ein Leben!“ c/o ad.eo filmbiografien, Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin. Telefon: 030 755 41941.
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