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Seit 1954 Jahren treffen sich jährlich die globalen Eliten aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Medien, um wichtige Weichenstellungen jenseits der öffentlichen Aufmerksamkeit abzusprechen. Wichtigste Ziele: Der Erhalt der eigenen Macht und die Schwächung der Souveränität der Nationalstaaten. Klingt wie eine wilde Verschwörungstheorie? Ist es aber nicht!
Während die G8- Gipfel regelmäßig eine Hauptrolle in den Medien spielen, tagt einmal im Jahr ein Zirkel der Mächtigen dieser Welt, der keine Aufmerksamkeit möchte und auch nicht bekommt. In seinem Buch begibt sich Gerhard Wisneski auf die Spuren der sogenannten Bilderberger- Konferenz, die ihren Namen dem Hotel des ersten Treffens im Jahr 1954 verdankt - das Hotel De Bilderberg im niederländischen Oosterbeek. Die Konferenz verfügt trotz aller gewünschten Konspiration über ein „Kontaktbüro“ im niederländischen Leiden, das einmal jährlich auf hartnäckige Anfrage zumindest die Teilnehmer der jeweiligen Konferenz bekannt gibt. Informationen über Themen oder gar Beschlüsse werden nicht veröffentlicht.
Zu den bekanntesten teilnehmenden Politikern an diesen Treffen zählen Henry Kissinger, Bill Clinton, Barack Obama, Tony Blair, Angela Merkel, Gerhard Schröder, Helmut Kohl, Joschka Fischer. Aber auch Guido Westerwelle und Roland Koch (Hatte der doch mal größere politische Ambitionen als zuletzt.) wurden schon in diesen exklusiven Kreis geladen. |
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Darüber hinaus sind Wirtschaftsführer wie Josef Ackermann, Klaus Zumwinkel oder Gerhard Cromme in die Entscheidungen der Bilderberger eingebunden (gewesen). Hinzu kommen noch führende Medienmacher wie Dr. Matthias Döpfner, Chef der Axel Springer AG oder Josef Joffe, Mitherausgeber der Zeit. Diese Einbindung der Journalisten erklärt dann wohl auch, warum über die Treffen der Bilderberger kaum Berichte existieren.
Selbst wenn die Themen der Gesprächsrunden mir großem Aufwand hinter verschlossenen Türen bleiben, geleugnet wird die Existenz der Bilderberger auch von den Teilnehmern nicht. So hat Gerhard Wisnewski nicht nur das Kontaktbüro in Leiden, sondern auch mehrere Teilnehmer angeschrieben und einige Antworten im Buch veröffentlicht - u.a. von Helmut Kohl, Günter Verheugen, Wolfgang Schäuble, Helmut Schmidt und Guido Westerwelle. In keinem Antwortschreiben wird das jährliche Treffen in Frage gestellt, Antworten auf Fragen Wisnewskis können natürlich aus Zeitgründen nicht beantwortet werden. Besonders „beeindruckend“ ist die Antwort des Journalisten Josef Joffe, der auf die Notwendigkeit der Vertraulichkeit bei den Bilderbergern verweist, denn „sonst gäbe es dort keine freie Aussprache.“
In seinem Buch beleuchtet Wisnewski auch die Hintergründe der Geschichte der Bilderberger, die bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zurückreichen und maßgeblich von verschiedenen Jesuitenorden mitbestimmt wurden. Aus Platzgründen soll an dieser Stelle auf eine detaillierte Erzählung verzichtet werden. |
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