Botschaftsangehöriger dienstliche und private Interessen miteinander verbunden habe. Der Botschaftsrat betreibe zusammen mit seinem Bruder eine Konzertagentur in Zürich, über die Künstler für eine Veranstaltung im Zusammenhang mit dem 1. August gebucht worden seien.
Botschaftsrat Heinrich Maurer wies die Vorwürfe Stöhlkers zurück. Gegenüber ihm sei frühzeitig kommuniziert worden, dass die Botschaft künftig ein anderes Konzept realisieren wolle. Maurer legt Wert auf die Feststellung, dass man mit der Arbeit Stöhlkers zufrieden gewesen sei. Aber da man bereits alle grossen Kantone zu Gast gehabt habe, sei ein Ende des Konzepts absehbar gewesen. Es habe zwar noch Interessenten unter den Kantonen gegeben, aber keine feste Zusage. Im übrigen führe die Botschaft Borers Idee der „public diplomacy“ jetzt in einer anderen Form fort. Jetzt wende man sich an die zukünftige Generation, an die Kinder.
Dass die Schweiz nach wie vor auch anders kann, beweist Ende August der Schweizerisch-Deutsche Wirtschaftsclub in Dresden. Ihm ist es gelungen, große Firmen und einen Kanton an Land zu ziehen. Am 20. August werden sich auf dem Dresdner Flughafen nicht nur der Kanton Nidwalden, sondern auch die Pilatus-Werke Stans präsentieren. |