erster Schweizer Asylbewerber in Deutschland, referierte zum Thema Boheme. Aber auch ganz profane Themen wie etwa die Besteuerung von Schweizer Künstlern in Deutschland standen schon auf der Agenda.
Bisheriger Höhepunkt war ein Ausflug in die Austern-Bar im gegenüber der Schweizer Botschaft liegenden Hauptbahnhof. Nicht nur der neue Schweizer Botschafter Tim Guldimann war zu Gast beim Helvti-Treff, auch der prominente Schriftsteller Pascal Mercier. Dessen „Nachtzug nach Lissabon“ stand dann im Mittelpunkt des Abends. Demnächst will der Helvti-Treff die Vorzüge der Malz-Fabrik erkunden. Dort ist der Schweizer Unternehmer Frank Sippel dabei, ein ehemaliges Brauereigebäude mit viel Kultur wieder zu beleben.
„Wir sind alles andere als ein Verein.“ Auf diese Feststellung legen Schoenenberger und Benesch besonderen Wert. Der „Helvti-Treff“ soll der Kommunikation dienen. Es soll ein Netzwerk entstehen, wo sich Kooperationen entwickeln können. So vergeht denn auch kein Treffen, an dem nicht Einladungen zu Vernissagen, Ausstellungen, Theateraufführungen und Konzerten herumgereicht werden.
Und der „Helvti-Treff“ hat bereits einen Ableger gefunden. Tellmeister hat zusammen mit Gleichgesinnten den „Röschti-Treff“ ins Leben gerufen. Der tagt in derselben Beiz, aber sogar einmal wöchentlich. Auch der „Röschti-Treff“ soll den Anbahnung dienen. Aber man hat sich auch der Boheme und der Avantgarde verschrieben. Auf Initiative des „Röschti-Treffs“ hat die „Röschti-Bar“ ihre |
Speisekarte erweitert. Es gibt jetzt auch „Röschtigraben“, „Röschtiberg“, „Röschti Potenza“ sowie „Blocherröschti.“ Letztere sind aber nicht zum Essen, sondern zum an die Wand werfen. |