Polens Hoffnungen, dank der Förderung unkonventionellen Schiefergases zur Energie-Großmacht in Europa aufzusteigen, haben einen weiteren Dämpfer erhalten. Die bisherigen Probebohrungen seien enttäuschend verlaufen, teilte der US-Konzern Exxon Mobile mit, der an der Gassuche in Polen beteiligt ist.
Das berichtete die Zeitung «Rzeczpospolita» am Donnerstag. Bereits vor drei Wochen hatte die Regierung in Warschau mitgeteilt, dass für 2012 deutlich weniger Bohrgenehmigungen beantragt worden seien als erhofft.
Schiefergas ist in tiefen Gesteinsschichten gebunden und kann nur mit einem speziellen Sprengverfahren geförderte werden. Umweltschützer kritisieren dieses sogenannte Fracking als ökologisch bedenklich.
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