Derzeit leben in Potsdam rund 152 000 Menschen, und jährlich werden es ca. 2000 mehr. Potsdam weist seit 1995 einen Zu- wachs von ca. 1,3 Prozent jählich auf, nach München, die höchste in Deutschland. Das ergab die Jahres-Auswertung der städtischen Statistikstelle. Insbesondere im Vergleich mit anderen ostdeutschen Landeshauptstädten steht Potsdam damit gut da.
Diese positive Zuwachsraten spiegelt sich vor allem in der Geburtenrate wieder: Die liegt bei 10,7 Geburten je 1.000 in der Bevölkerung und ist damit die höchste aller betrachteten Städte. Da die Sterberate mit 8,1 je 1.000 der Bevölkerung nach München die zweit- niedrigste ist, hat Potsdam noch vor München das größte natürliche Bevölkerungswachs- tum. Die hohe Geburtenrate wird insbe- sondere durch die guten demographischen, wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen in Potsdam unterstützt. Zwei Landeshaupt- städte dagegen mussten Bevölkerungsver- luste hinnehmen (Schwerin und Saarbrück- en).
Potsdam zählt hinsichtlich des Durchschnitts- alters zu den jüngsten Landeshauptstädten in Deutschland: Mit durchschnittlich 41,7 Jahren ist Potsdam nach Mainz (40,6) und Kiel (41,2) die drittjüngste Landeshauptstadt. Infolge dieser demographischen Entwicklung besitzt Potsdam in der Altersgruppe von 0-3 Jahre den größten und von 3-6 den zweit- größten Bevölkerungsanteil.
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Beim Versorgungsgrad mit Plätzen in Kin- dereinrichtungen haben die ostdeutschen Städte traditionell ein höheres Ergebnis als die westdeutschen Landeshauptstädte. Auch hier hat Potsdam mit 72,7 % eine führende Quote.
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