sich zu ziehen, was er mit Verweis auf die gesamtstädtische Bedeutung der Spree durch- aus könnte. Investoren sind über die Entwicklungen not amused.
Vor dem Hintergrund dieser Gemengelage sieht die Kündigung fast schon so aus wie eine Retourkutsche. So hatte der Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain bereits vor dem Bürgerentscheid landeseigenes Bauland in eine Grünfläche umgewandelt. Und zwar das Areal an der Schillingbrücke, auf dem unter anderem der Club "Maria am Ufer" be- heimatet ist. DAs ist sehr zum Ärger der Mediaspree-Entwickler. Denn die Umwid- mung verhindert zunächst eine Bebauung. Vielleicht ein Grund mehr für die BSR, jetzt das ganze Repertoire an Möglichkeiten auszuschöpfen, um missliebige Zwischen- nutzungen zu beenden.
Sollte Wowereits Stadtreinigung die Uferbar tatsächlich abräumen lassen, müsste er sich wohl künftig zweimal überlegen, ob er mit solchen Attraktionen auf internationale Werbetour geht. Was eine lebendige Spreeszenerie für die Besucher der Stadt bedeutet, lässt sich leicht ergooglen. Oder old-school auch einfach erfragen. Ein ge- wichtiger Standortfaktor, der das Image prägt. Mehr und positiver jedenfalls als es eine "Be Berlin"-Kampagne jemals könnte.
Christoph Klenzendorf möchte die "Bar25" so lang wie möglich mit Kunst, Kultur und Tanz "bespielen". Es wäre ein Drama, wenn erst plattgemacht würde und dann auf dem Grund- stück zwei, drei Jahre lang nichts passierte. Und wenn es denn wirklich nur um die Instandsetzung der Kaimauer gehe, so Klenzendorf weiter, |
dann könnte man den Weg dafür freimachen - für die Gerätschaften und für eine Einigung - das wäre dann überhaupt kein Problem. |