Gourmondo.de - Taste the World!


Rouge & Blanc - Ihr Online-Weinhändler

Unsere Linkempfehlungen

Branchenbuch

     |   RSS   |   Suche     
Essen, Trinken, Chillen Ausgehen & Ansehen Heimweh & Fernweh 
StartTippsEssen, Trinken, Chillen
Essen, Trinken, Chillen
Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken Diesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel weiterempfehlen
Madrid: Das Torero-Hotel Victoria
02.11.2008
Olé
Es ist eines der bekanntesten Hotels in Madrid, das ehemalige Hotel Victoria, und jetzige Hotel Melia Plaza Santa Anna. Und es ist eines der spannendsten. Es ist nämlich von Oktober bis März das Hotel der besten Stierkämpfer in Madrid. Hier kann man sie in der Saison jeden Abend gegen halb sieben zu Fuß in die Arena gehen sehen. Und: hier kann man wunderbar wohnen - Mitten in der Stadt. Mitten im Leben.

Die Plaza del Sol mag der Mittelpunkt Madrids sein; die Plaza Espana größer, und die Plaza Mayor bekannter - aber die Plaza Santa Ana ist das Herz der Stadt. Und das pulsiert fast durchgehend: Von morgens um 11 Uhr, bis morgens um 5 Uhr. Die Plaza Santa Ana wechselt zwar den Rhythmus, den Herz- schlag, der wird nämlich von Stunde zu Stunde schneller aber zu jeder Zeit inter- essant.

Hotel Melia auf der Plaza Santa Ana mit der Calderon-Statue
Hotel Melia auf der Plaza Santa Ana mit der Calderon-Statue

Die Plaza Santa Ana und die kleinen Gassen rundum waren die historische Bühne Ma- drids. Hier haben im 16. Jahrhundert so berühmte Dichter und Schriftsteller wie Lope de Vega, Calderon oder Cervantes ihre Stücke auf der Straße inszeniert. Im 17. Jahr- hundert war der Platz Treffpunkt der spani- schen Intellektuellen und heute der Treffpunkt der Madrider Jeunesse dorée.

Um 11 Uhr morgens trifft man sich auf der Plaza Santa Ana - entweder zum ersten Früh- stück, oder schon zum Kaffee zwischen- durch, zur ersten Büropause oder um endlich wach zu werden nach einer langen, langen Nacht, die man - wo schon? - ebenfalls rund um die Plaza Santa Ana verbracht hat.

Rings um den kleinen Platz reihen sich nämlich die besten Cafes, die besten Tapas-Bars, die ältesten und bekanntesten Cer- vezerias und soviele kleine, große, alte, berühmte und neue Bars und Restaurants, dass man für jeden Tag des Jahres ein anderes besuchen kann.

Und genau hier, mitten im Leben, direkt an der Plaza Santa Ana liegt das ehemalige Hotel Victoria, oder besser: das jetzige und neu eröffnete Hotel Melia de Plaza Santa Ana. Es ist in der Stierkampfsaison, die im Ok- tober beginnt, traditionell die Heimat der Toreros.

In der Zeit kann man Gruppen junger Mädchen und Männer vor dem Hotel stehen und warten sehen. Sie warten auf ihre Stars, die in diesem Falle keine Popstars sind, sondern die Toreros. Und die ziehen meist abends um 18.30h los, Richtung Stier- kampfarena und feiern anschließend mit ihren Fans in den Bars rund um die Plaza Santa Ana.

1  2  3   > weiter
6 Kommentare
 
1) an die Zeitungsredaktion:

Wie wäre es, wenn Sie ein klein bißchen besser überlegen würden, was Sie schreiben, bevor Sie Unbildung, Rückständigkeit und Unmoral offenbaren? Ihr wohlwollender Bericht ist wahrlich keine Empfehlung, diese Stadt und dieses Hotel aufzusuchen. Das Wissen, dort barbarischen Tierquälern begegnen zu können, würde einem zu großes Unbehagen bereiten. Man darf die nämlich nicht genauso zu Tode foltern, wie die die Tiere in größter Selbstverständlichkeit zu Tode foltern. Hoffen wir, daß die zivilisierten Spanier, die es durchaus auch gibt, diesem Mittelalter baldigst den Hahn zudrehen. Das betrifft nicht nur die erbärmliche Stierquälerei, sondern auch die vielen anderen Arten der Barbarei gegen alle möglichen anderen Tiere, schön religiös verbrämt, und die Mißhandlung der Galgos und anderen Straßentiere. Was für eine "Kultur"!!
Kommentar von astrid suchanek | 09.11.2008 @ 23.51 Uhr
 
2) Mitten im Leben, steht das Hotel des Todes, wo Tierquäler und Schlächter wohnen, sollten sich alle " MENSCHEN " fernhalten.

Traurige Grüße Karl Brunner
Kommentar von Brunner | 05.11.2008 @ 15.50 Uhr
 
3) Wie kann man nur so naiv ein solches Hotel und seine Gäste beschreiben? Entweder, man hat wirklich keine Ahnung was sich hinter dem Deckmantel der sog.Stierkampfkultur verbirgt, oder aber, man gehört selbst zu den Stierkampfanhängern, anders kann ich mir eine solche Empfehlung nicht erklären. Sollte das 1. zutreffen, schlimm, ein Journalist sollte bevor er etwas veröffentlich, recherchieren. Sollte das 2. zutreffen, beschämend. Aber, wir werden nicht aufgeben und so lange kämpfen bis der Stierkampf der Vergangenheit angehört.
www.sos-galgos.net


sondern durch das Gesetzt geschützt, subventioniert durch den Staat, weit verbreitet und der Folterer ist bewundert, genannt “Meister” von offizieller Seite würdig der Goldmedaille der Schönen Künste.
Kommentar von Martina Szyszka | 04.11.2008 @ 19.11 Uhr
 
4) Die Leichtigkeit dieser Hotelbeschreibung spiegelt leider die Verrohung der guten Sitten, die die Leser der deutschen Sprache durchaus besitzen, wider. Einer in Deutschland geahndeten Straftat wie die Tiermisshandlungen in Spanien, Portugal und Südfrankreich es sind, den Hauch von Savoir vivre zu geben, bedarf leider keiner großen redaktionellen Kompetenz und bezeugt eher die geistige Armut der Journalistin, die wohl mehr gelangweilt als betroffen einen ungeliebten Bericht über ein "In-Hotel" fertigen musste.
Wirkliche Informationen erhält der geneigte Leser über www.sos-galgos.net, www.anti-corrida.de oder www.stop-corrida.info. Oder über die Suchmachine STIERHATZ eingeben, um sich ein Bild über ein mittelalterliches, pitoreskes Spanien zu machen, dem es nicht billig genug ist, Religion und Tradition für Tiermissbrauch und Touristenattraktion zu missbrauchen. Wer das gesehen hat, schämt sich, Europäer zu sein. Und schämt sich wegen Spanien und seinen Lügen!
Kommentar von Toussaut | 04.11.2008 @ 17.17 Uhr
 
5) Leute, die auch nur ein bisschen Herz und Verstand haben, sollten einen weiten Bogen um dieses Hotel machen, welches blutrünstige Stierquäler und -mörder als Aushängeschild und PR nimmt. Ich würde jedenfalls keinen Fuß in dieses Hotel setzen.
Kommentar von ingrid Fechner | 04.11.2008 @ 13.27 Uhr
 
6) Ich hätte keine Lust mit Tierquälern unter einem Dach zu wohnen.
Nein danke!
Kommentar von Anke Daerner | 04.11.2008 @ 09.40 Uhr
 
Einen Kommentar hinterlassen:  (Bitte alle Felder ausfüllen!)
 
Name:
 
E-Mail:
 
Kommentar:
 
Spam-Schutz: 
 
Essen, Trinken, Chillen
Rubrikartikel
Leberkäs im Müsliland  ...mehr
Kulinarisches Kino Berlinale 2011: Give Food a Chance ...mehr
Berlinale 2010: Kulinarisches Kino unter dem Motto "In the Food for Love" ...mehr
Cocktails und Snacks für Anwohner und Berliner auf der Tourimeile ...mehr
Wer Stimmen hören will, sollte Kaffee trinken ...mehr
Ausgehen & Ansehen
Rubrikartikel
Ein Visionär zwischen den Welten ...mehr
Eine Herzenssache ...mehr
Im Land der tausend Seen  ...mehr
Schiffe gelenkt, Glocken geschwenkt, Bettstellen verschränkt, Diebe gehenckt  ...mehr
Reise in die ostdeutsche Vergangenheit ...mehr


Essen, Trinken, Chillenzum Archiv