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"Give Food a Chance“ lautet das Motto des 5. Kulinarischen Kinos der 61. Berlinale, das vom 13. bis 18. Februar 2011 stattfindet. Zwölf Filme über Nahrung und Umwelt laufen im Kino des Martin-Gropius-Baus. Nach den Filmen um 19:30 Uhr servieren die renommierte Köchin Sonja Frühsammer sowie die Sterneköche Michael Hoffmann, Thomas Kammeier, Michael Kempf und Tim Raue im Spiegelzeltrestaurant "Gropius Mirror“ jeweils ein Menü, das von den Filmen inspiriert ist.
Das Programm des Kulinarischen Kinos fasst Dieter Kosslick zusammen: "Geben wir der Nahrung die Chance, wieder Mittelpunkt des Lebens zu werden, und nicht dem als Lebensmittel getarnten Giftmüll. Vor zehn Jahren begannen wir bei der Berlinale qualitätsbewusst zu kochen und anständige Weine auszuschenken. Vor fünf Jahren gründeten wir das Kulinarische Kino, um auf die Beziehungen zwischen Film, Kultur, Küche und Umwelt aufmerksam zu machen. Nahrung verbindet Menschen miteinander und mit der Umwelt. Die Küche ist auch ein Gradmesser der Kultur eines Landes.“
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"Back to the roots', sowohl filmisch als auch kulinarisch, ist das gemeinsame Thema des Abendprogramms im Kulinarischen Kino 2011“, bemerkt Projektleiter Thomas Struck. Den Auftakt macht die südkoreanische Regisseurin Anna LEE mit dem Spielfilm Dwen-Jang (The Recipe). Ein Fernseh- journalist macht sich auf die Suche nach dem Rezept einer verführerischen Sojabohnen- suppe. Am Ende der Odyssee erkennt er, dass nicht nur beste Zutaten sondern auch der Einklang mit Natur und Traditionen und unverzichtbar Schmerz und Liebe zum Rezept gehören. Michael Hoffmann, vom Magazin "Der Feinschmecker“ zum Koch des Jahres gekürt, wird nach dem Film eine Essenz von Gemüse aus dem eigenen Garten servieren.
Tim Raue hat die delikate Aufgabe, nach der US-japanischen Koproduktion Jiro Dreams of Sushi von David Gelb ein japanisch inspiriertes Menü zu kreieren. Der Film zeigt den legendären 85jährigen Sushi-Meister Jiro Ono. Sein Restaurant Sukiyabashi Jiro liegt in einer U-Bahn Station Tokios, hat zehn Plätze und drei Michelin-Sterne. Tim Raue war da und ist begeistert, sowohl von Onos Sushi als auch vom Film.
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