Kinder, die häufiger Landluft schuppern, frische Milch trinken und sich in Kuhställen aufhalten bekommen seltener allergische Krankheiten. Bauernkinder leben also gesün- der - sie haben, nach einer neuen Studie der Universität von Wellington (Neuseeland) seltener Asthma. Das gilt auch bereits für die Schwangerschaft. Für einen optimalen Schutz ist aber ein dauerhafter Kontakt mit Tieren, Heu und Getreide notwendig.
Es gibt ihn wirklich, den so genannten Kuh- stall-Effekt. Das haben bereits frühere Unter- suchungen gezeigt. Kinder von Bauern haben weniger allergische Erkrankungen, also auch weniger Asthma als andere Kinder. Das wurde nun durch eine neue Studie der Universität von Wellington in Neuseeland be- stätigt.
Darüber hinaus ergab die Befragung von insgesamt 2.509 Bauern- und 1.001 Stadt- familien, dass die schützende Wirkung bereits während der Schwangerschaft auf die Ungeborenen übertragen wird. Wie das ge- schieht, ist bisher unklar. Die Kinder litten jedenfalls deutlich seltener an Asthma, Heu- schnupfen und sogenannten atopischen Ekzemen. Am stärksten reduzierte sich das Erkrankungsrisiko für die Kinder, die sowohl im Mutterleib wie auch später eng mit dem Landleben in Berührung kamen.
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