Seit Sonntag gilt der neue Bußgeldkatalog. Für Drängler, Raser und angetrunkene Auto- fahrer wirds nun teuer - alle Geldstrafen erhöhen sich fast um das Doppelte. Damit will die Bundesregierung etwas gegen Ver- kehrsunfälle tun.
Jährlich sterben rund 5.000 Menschen auf deutschen Straßen. Dabei verusachen zu schnelles Fahren und Drängeln die meisten Verkehrsunfälle. Laut einer neuen Studie eines großen Versicherungskonzerns sehen 94 Prozent der Fahrer in zu dichtem Auffahren das größte Risiko im Straßenverkehr.
Und so sehen die wichtigsten Änderungen aus:
Am stärksten steigen die Bußgelder bei ille- galen Autorennen: Hier werden künftig Buß- gelder in Höhe von 500 Euro (bislang 200 Euro) fällig.
Für Fahrer, die angetrunken oder unter Dro- geneinfluss Auto fahren, verdoppeln sich die Bußgelder. Wer mit mehr als 0,5 Promille erwischt wird, zahlt künftig 500 statt 250 Euro beim ersten und 1.000 Euro beim zweiten Mal.
Fahranfänger dürfen in den ersten zwei Jah- ren überhaupt nichts trinken. Tun sie es trotz- dem, kostet das Bier künftig 250 Euro.
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Gefährliche Überholmanöver kosten bei schwerwiegenden Fällen bis zu 250 Euro. Wer beim heftigen Drängeln erwischt wird, der zahlt künftig 400 statt 250 Euro.
Bei zu schnellem Fahren fallen künftig fol- gende Bußgelder an: Wer bei Tempo 75 statt 50 in der Stadt erwischt wird, bezahlt 80 Euro und nicht mehr 50 Euro. Die gleiche Summe gilt für Autofahrer, die auf Land- straßen oder Autobahnen 30 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit liegen.
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