Bakterien haben offenbar eine Vorliebe für Frauenhände. Das geht aus einer Studie hervor, die von Forschern der Universität Colorado erstellt wurde. Keime siedeln vermehrt auf Frauenhände an, obwohl Frauen sich öfters die Hände waschen als Männer. Was steckt dahinter?
Auf den Handinnenflächen von 51 Studen- tinnen und Studenten hatte die amerikani- schen Forscher nach unterschiedlichen Bakterienarten gesucht. Bei Frauen ermit- telten sie eine weitaus höhere Keimvielfalt - und das, obwohl gerade diese sich die Hände besonders häufig gewaschen hatten. Vermutlich sind Unterschiede in der Zusam- mensetzung des Schweißes, der Hautdicke und bei der Nutzung von Kosmetika die Ursache.
Besonders nützlich ist dieses Wissen gerade dann, wenn es um die Ansteckungsgefahr mit Grippe-Viren geht. Hier gilt wahrscheinlich zukünftig: Hände weg von Frauen. |