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Nach dem Halbfinal-Aus der deutschen Nationalmannschaft sind viele Fans enttäuscht. Was viele aber nicht wissen: Das Turnier hat insgesamt ihr Wohlbefinden gesteigert! Das jedenfalls behauptet eine Analyse der Central, eine private Krankenversicherung der Generali Deutschland Gruppe. Dafür verantwortlich sind verschiedene Hormone, die während einer Fußball-Live-Übertragung überproportional ausgeschüttet werden. Diese Botenstoffe steuern nicht nur das Glücksempfinden, sondern können auch die Nerven stärken und den eigenen Erfolg fördern.
Dopamin, Endorphin und Serotonin sind Hormone, die speziell bei den erfolgreichen Spielen der Deutschen gegen Australien, England und Argentinien zum Einsatz kamen. Sie machen glücklich und euphorisch. Dopamin sorgt als zentraler Bestandteil des körpereigenen Belohnungssystems für Zuversicht und beeinflusst Bewegungen, wie beispielsweise die Mimik. Endorphin senkt zusätzlich das Schmerzempfinden herab. Serotonin sorgt unter anderem auch dafür, dass wir von anderen Menschen unbewusst als Führungspersönlichkeit wahrgenommen werden, was sich positiv auf den Erfolg auswirken kann.
Bei den Siegen der deutschen Nationalmannschaft stieg zudem der Testosteronspiegel ihrer Anhängerschaft, was Stärke, Ausdauer und sexuelle Erregung auslöst. Eine US-amerikanische Studie zeigt: Gewinnt die eigene Fußball-Mannschaft, steigt der Testosteronwert ihrer Anhänger. Verliert sie, sinkt auch die Testosteronmenge im Blut. |
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Bei den verloren gegangenen Partien gegen Serbien und Spanien kam in den Fanmeilen und vor dem heimischen Fernseher vor allem der Neurotransmitter Adrenalin ins Spiel. Er sorgt für die nötige nervliche Belastbarkeit, baut Angst ab und mobilisiert die körpereigene Energie. Ein weiterer Botenstoff, Acetylcholin, steuert kognitive Prozesse und bringt zum Beispiel das Nachdenken darüber in Gang, mit welcher Einwechslung oder mit welcher taktischen Umstellung das Spiel noch gedreht werden kann.
Wenn also der geneigte Fußballfan am 11. August gerne das Länderspiel gegen Dänemark sehen möchte, während seine Lebensgefährtin einen Abend im Freibad vorzieht, hilft vielleicht ein „Aber Schatz, da haben wir doch beide etwas von“ dabei, Konflikte zu vermeiden.
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