In Spanien sind zwei Menschen an der Rinderseuche BSE gestorben. Es handele sich nicht um die ersten Todesfälle im Zusammenhang mit der neuen Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit, erklärte das Gesundheitsamt der Region Castilla-Leon. Einzelheiten wurden aber nicht mitgeteilt.
Die Todesfälle durch die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit hätten sich in den vergangenen drei Monaten ereignet, meldete der spanische Rundfunk am Montag unter Berufung auf die Regionalregierung von Castilla y León.
Wissenschaftler vermuten, dass infiziertes Fleisch und die Verfütterung von Knochenmehl an Rindern die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit verursachen können.
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Die Rinderseuche BSE war erstmals in den 80er Jahren in Großbritannien aufgetreten und wurde später in Rinderherden in Europa sowie anderen Teilen der Welt nachgewiesen.
An der Bovine spongiforme Enzephalopathie (BSE), dem sogenannten Rinderwahn, erkrankten Mitte der 80er-Jahre massenweise Tiere in Großbritannien. Ursache sind bestimmte krankhaft veränderte Eiweiße, sogenannte Prionen, die im menschlichen und tierischen Gehirn zu massiven Veränderungen führen. Erste Symptome sind Schlaflosigkeit und Gewichtsabnahme, später kommen Muskelzuckungen und Bewegungsstörungen hinzu. Die Krankheit führt zu einem rasanten geistigen und körperlichen Bereich.
Quelle: Spanischer Rundfunk |