Im Jahr 1968 traten 1458 schwedische Frauen zu einer Gesundheits- Langzeitstudie an, durchgeführt von der Universität Göteborg. Die damals zwischen 30 und 60 Jahre alten Frauen mußten auch Angaben über ihren Alkohlkonsum machen, und welchen Alkohol sie zu sich nahmen.
Alle zehn Jahre wurde dieser Gesundheitscheck mit allen Frauen wiederholt.
64 Jahre nach der ersten Untersuchung hatten 162 der Frauen Demenz entwickelt. Dabei lag war die Quote der Frauen, die über die Jahre Wein tranken erstaunlich niedrig. Sie schnitten auch wesentlich besser ab, als Bier- oder Schnapstrinkerinnen.
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Wein enthält nämlich Antioxidantien, denen eine schützende Wirkung auf das Nervensystem nachgesagt wird. Die Forscher halten es sogar für möglich, dass die antioxidativen Substanzen im Wein auch einen Teil der schädlichen Wirkung des Tabakrauches auffangen könnte.
Das schwedische Forschungsteam ist aber mit der Interpretation der Daten äußerst vorsichtig. "Im Moment können wir nur einen signifikanten Zusammenhang bestätigen.", so Lauren Lisser, die Projektleiterin.
Trotz der positiven Resultate will Lauren Lisser daraus keine Empfehlung für Männer ableiten und auch Frauen keinen generellen Freibrief zum Weintrinken ausstellen. |