Phoenix wächst - vor allem die Vororte und man trifft überall Leute aus den gesamten USA. Man sieht viele Kinder, große Häuser und überdimensionale Einkaufszentren. Dann ein riesiges Ödland direkt nebenan - es ist ein Indianerreservat. Niemand scheint damit etwas anfangen zu können. Mittlerweile ist Phoenix mit über vier Millionen Einwohnern die fünftgrößte Stadt der USA. Es gibt Jobs und die Lebenserhaltungskosten sind angeblich günstiger als im Nordosten. Die Sonne scheint immer in Phoenix, jedenfalls mehr als 300 Tage im Jahr. Schnee gibt es fast nie. Die zugezogenen Einwohner von Phoenix kommen oft aus den großen Städten wie New York, Chicago. Sie suchen hier Natur, Sonne und eben ein anderes - vielleicht besseres - Leben. Doch sie nutzen die Möglichkeiten nicht und verfallen in ihren alten Trott. Man geht zum Kunstschnee-Event, statt nach Flagstaff zu fahren. Die Mountains rund um Phoenix sind herrlich anzusehen, doch bestiegen haben sie die wenigsten. Chandler ist ein Vorort von Phoenix. Die Einwohnerzahl hat sich innerhalb der letzten 20 Jahre verachtfacht. Eine Familie mit drei Kindern kam aus New York City, um hier neu zu beginnen. Vor dem Umzug machten sie einen Urlaub in Arizona, schauten sich alles genau an, fuhren in die Berge und |
zum Grand Canyon. Mittlerweile wohnen sie seit über einem Jahr in Chandler. Doch in den Bergen oder gar Richtung Norden zum Grand Canyon waren sie nie wieder.
Nach ein paar Tagen Phoenix geht die Reise Richtung Norden. Man durchfährt Berge, Täler, Kakteen-Felder, Wälder und kommt durch verschiedene Vegetationszonen. Die Berge- und Felslandschaften ändern während der Fahrt ihre Farben.  Sedona und seine Red Rocks

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