Roman „Mord im Orient-Express“ ein literarisches Denkmal: "Ich liebe seinen Rhythmus, Allegro con Fuoco zu Anfang, das Schütteln und Rattern in der wilden Hast, Calais und den Okzident hinter sich zu lassen; es vermindert sich auf dem Weg nach Osten zu einem Rallentando, bis es in einem unverkennbaren Lento endet."
Gemordet wurde übrigens tatsächlich im Orient-Express: Ein Gesandter der französischen Regierung und ein US-amerikanischer Militärattache starben in dem legendären Zug. Auf der Leinwand wurde er zum Schauplatz in Hitchcocks Film „Eine Dame verschwindet“, James Bond kämpft in ihm gegen die Bösen - in „Liebesgrüße aus Moskau“. Auch Graham Greene macht den Zug zum literarischen Gegenstand. Ein Ballett und zahlreiche Musikstücke haben ihm ebenfalls ein Denkmal gesetzt.
Seine letzte fahrplanmäßige Reise trat der originale Orient-Express am 19. Mai 1977 an. Heute tragen noch einige Nostalgiezüge den „Orient“ im Namen. Sie knüpfen so an die glanzvollen Zeiten des Königs der Züge, des Zuges der Könige an.
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