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Jahre zu verlängern, lehnte Leutheusser-Schnarrenberger ab, da die Fälle nach so langer Zeit nur noch schwer aufgeklärt werden könnten. Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) sprach sich für die Erhöhung der Mindesstrafe von sechs Monaten auf ein Jahr aus.

Von einer freiwilligen Entschädigung will die Kirche bislang nichts wissen. Entsprechende Meldungen, wonach sich der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper für die Entschädigung und Bestrafung der Täter ausgesprochen habe, dementierte Kasper Mitte der Woche: „Dazu habe ich kein Wort gesagt.“

Inzwischen haben sich auch Familienministerin Kristina Schröder (CDU) und Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) des Themas angenommen. Auch sie haben für einen Runden Tisch plädiert, der für den 23. April vorgesehen ist. Dazu sind nicht nur die katholische Kirche, sondern auch Vertreter von Familienorganisationen, Schulträgern und Wohlfahrtseinrichtungen eingeladen. Nur Leutheusser-Schnarrenberger steht bislang nicht auf der Gästeliste.
Helmut UwerHelmut Uwer, uwer@tagesblick.de
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