saudischen Soldaten auf Seiten der jemeni- tischen Regierung. Jetzt, am 31. Januar 2010, hat die jemenitischen Regierung den Huthis einen Waffenstillstand angeboten. Die Huthis haben sich angeblich bereit erklärt, dem Waffenstillstand zuzustimmen. Allerdings melden Agenturen, dass die Kämpfe bislang weiter gehen.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Huthis der Regierung im Süden vorwerfen, am Band der USA geführt zu werden und die Souveränität des Landes zu verraten. In London forderte Clinton von Sanaa deshalb politische und wirtschaftliche Reformen, die vor allem den Menschen im Jemen zugute kommen müssen.
Wie wenig finanzielle Hilfe allerdings Wert ist, zeigt eben das Beispiel Jemen: Bereits 2006 bekam das Land 3,5 Milliarden Euro von den Geberländern zum Aufbau des Landes. Das Geld ist bis heute nicht ausgegeben. Mehr Geld ist also in diesem Falle nicht sinnvoll. Es wird entweder gar nicht investiert oder wenn, dann nicht in den Provinzen, die die Regierung bekämpft.
Vor allem zeigt das Lavieren der USA und der EU, dass sie keine nachhaltige Strategie zur Unterstützung arabischer Länder, deren |
Übergang zur Demokratie und zur Ein- dämmung des Terrorismus haben. Die menschenverachtende Bush-Doktrin hat mehr zur Verbreitung des Terrorismus in der arabischen Welt beigetragen als zu seiner Be- kämpfung. Aber auch die Politiker der Nach-Bush-Ära sind bislang ratlos.
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