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Solchen Einsätze wie in Afghanistan wollen die USA zukünftig besser gerüstet gegen- überstehen. Es sind sogenannten asym- metrische Einsätze, die sich nicht gegen National- staaten richten, sondern es geht darum kleinere Konflikte zu bewältigen, den Terrorismus zu bekämpfen, Cyberattacken abzuwehren und die Verbreitung von Mas- senvernichtungswaffen zu verhindern. Ver- zichten will das Pentagon dagegen in nächster Zeit auf einen geplanten neuen Flugzeugträger. Der geplante Lenkwaffen- kreuzer CG(X) wird nicht gebaut. Die USA hätten gerne, dass sich ihre Verbündeten ihrer strategischen Sichtweise anschließen und ihre Armee ebenfalls auf lokale Kriege in ferne Gegenden umrüsten.

Allerdings stößt die neue Strategie nicht überall auf Begeisterung. Der Militärexperte Thomas Donnelly vom konservativen American Enterprise Institute (AEI) kritisiert den defensiven Ansatz: Statt den Fokus darauf zu legen, die Kriege in Afghanistan und Irak zu gewinnen, gehe es der Regierung mehr darum, diese Konflikte zu beenden. Das Weiße Haus und das Pentagon seien offenbar bereit, den Niedergang Amerikas zu "managen" - statt Amerikas Führung zu bewahren.




Isabella PfaffIsabella Pfaff, pfaff@tagesblick.de
Journalistin
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