Neben Tilda Swinton gehören zum diesjährigen Jurorenkreis die spanische Regisseurin Isabel Coixet, der Regisseur Gaston Kaboré (Burkina Faso), der schwedi- sche Bestsellerautor und Theaterregisseur Henning Mankell, Regisseur Christoph Schlingensief (Deutschland), der Regisseur und Produzent Wayne Wang (USA) sowie die Foodaktivistin und Autorin Alice Waters (USA).
Jury-Präsidentin und Oscarpreisträgerin Tilda Swinton gehört zu den derzeit gefragtesten Schauspielerinnen. Ihr Filmdebüt gab sie in Derek Jarmans Caravaggio, der 1986 auf der Berlinale einen Silbernen Bären gewann. Seit ihrem internationalen Durchbruch mit dem Film Orlando wechselt sie mühelos das Rollen- fach zwischen europäischen Arthouse-Filmen und großen Hollywood-Produktionen. Bis zu Jarmans Tod trat sie in jedem seiner Filme auf und widmete ihm ein filmisches Porträt, das 2008 im Panorama der Berlinale lief. Für den Thriller Michael Clayton erhielt sie 2008 einen Oscar als Beste Nebendarstellerin.
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Die preisgekrönte spanische Autorin und Regisseurin Isabel Coixet war mit ihren Filmen schon auf zahlreichen internationalen Festivals zu Gast, darunter viermal auf der Berlinale: 1995 im Panorama mit Was ich Dir noch nie erzählt habe, 2003 im Wettbewerb mit Mein Leben ohne mich, 2007 im Panorama mit der Kompilations-Doku Invisibles sowie 2008 mit der berührenden Bestsellerverfilmung Elegy. Derzeit realisiert Isabel Coixet den romantischen Thriller Map Of The Sounds Of Tokyo.
Gaston Kaboré zählt zu den wichtigsten Persönlichkeiten der Filmszene seiner Heimat. Nach dem Studium in Ouagadougou (Burkina Faso) und Paris war sein Spielfilm Wend Kuuni 1982 ein Durchbruch für das afrikanische Kino. Kaboré ist Drehbuchautor, Regisseur und Produzent in einem und realisierte auch mehrere Dokumentarfilme. Für das historische Drama Buud Yam wurde er 1997 mit dem Preis des panafrikanischen Filmfestivals FESPACO ausgezeichnet. Mit der Gründung des Instituts „Imagine“ 2005 in Ouagadougou fördert er außerdem die audio-visuelle Ausbildung in Burkina Faso.
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