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Die größte Schwäche des Films liegt jedoch in der Charakterzeichnung. Die Protagonisten sind trotz des angedeuteten Konflikt- potenzials eher blass und leblos, ihre inne- ren Welten bleiben unausgelotet.

Und was ist schließlich aus Jostein Gaarders philosophischen Diskursen und Exkursen geworden? Als losgelöste Zitate geistern sie durch den Filmdialog, so etwa die roman- tische Schicksalsfrage "Wenn zwei für- einander gemacht sind, finden sie sich denn nicht sowieso?“ oder die traurige Erkenntnis "Je schöner es ist, zu leben, umso schlimmer ist es, zu sterben“. "Der Augenblick ist die einzige Ewigkeit“, sagt das Orangenmädchen einmal. Schade, dass die Filmbilder diesen Augenblick nicht einfangen.
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