In den letzten zwanzig Jahren haben sich viele Filme mit dem Leben und Lebensgefühl der Ostdeutschen unter verschiedenen Aspekten beschäftigt. So vermittelte Leander Haußmanns „Sonnenallee“ das Bild, dass auch in der DDR die Jugend neben Jungpionieren und Stasi von der Leidenschaft zur Musik und der Erfahrung der Liebe geprägt war. Hinzu kommen Filme, die sich in kritisch-aufklärerischer Art mit dem Thema auseinandersetzen. Demgegenüber wirkt „Friendship!“ wie ein Aufguss altbekannter Klischees. Aber vielleicht gibt die Historie zwei Jahrzehnte nach dem Mauerfall einfach keinen neuen Stoff für „Komödien“ über die DDR mehr her.
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