Ebenfalls für Aufruhr sorgte 1979 Michael Ciminos Antikriegsdrama The Deer Hunter (Die durch die Hölle gehen, USA 1978). Als der Film trotz sowjetischen Protests im Wettbewerb gezeigt wurde, zogen mehrere sozialistische Länder ihre Filme aus dem Programm zurück, und ihre Delegationen reisten ab.
Zu David Thomsons Auswahl gehören auch Höhepunkte des europäischen Autorenkinos wie Werner Herzogs Spielfilmdebüt Le- benszeichen (BRD 1967/68) und Alain Tanners melancholisch-subtiler Film Dans la ville blanche (In der weißen Stadt, Schweiz/ Portugal 1982/83). Zusätzlich zu den Lang- spielfilmen zeigt die Retrospektive gemein- sam mit Berlinale Shorts ausgewählte Kurzfilme deutscher Regisseurinnen: unter ihnen Sieglinde Hamacher, Elfi Mikesch, Helke Sander und Monika Treut.
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In zwei Sonderveranstaltungen gewährt die Deutsche Kinemathek Einblicke in die Welt der Archive. Der sensationelle Fund der vermissten Teile von Fritz Langs Metropolis in Argentinien und die dadurch möglich gewordene nahezu vollständige Rekon- struktion des Films 83 Jahre nach seiner Ur- aufführung sind Thema eines Podiums- gesprächs am 13. Februar 2010. Am 15. Februar stellt die Online-Archivplattform europeantreasures.eu einige ihrer Schätze mit Live-Musik und anschließendem Ge- spräch vor.
Das vollständige Programm der Retro- spektive ist unter berlinale.de und unter deutsche-kinemathek.de veröffentlicht.
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