 Zwischen Pflicht und Abneigung: Shinobu Terajima als patriotische Ehefrau in "Caterpillar"

Die alte Unterwürfigkeit weicht allmählich dem Ekel vor der sexuellen Gier ihres arm- und beinlosen Mannes und ihrem Zorn über sinen Egoismus und Despotismus, dessen Opfer sie bereits wurde, bevor er in den Krieg zog.
Der Goldenen Bär für den Besten Film ging an den stillen, visuell fast pedantisch durch- komponierten und meisterhaft in natürliches Licht gesetzten Film "Bal" ("Honig") des türkischen Regisseurs Semih Kaplanoglu, mit dem er seine ländliche Trilogie ("Ei", "Milch") abschließt.
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Auch das schon im Vorfeld hoch gehandelte Spielfilmdebüt des rumänischen Regisseurs Florin Şerban "Eu cand vreau sa fluier, fluier"("If I Want To Whistle, I Whistle") bekam hoch verdient gleich zwei Preise, den Großen Preisder Jury - Silberner Bär und den mit 50 000 Euro dotierten Alfred-Bauer-Preis für Innovativen Film. Spannend und mit unter die Haut gehenden Bildern erzählt der Film die Geschichte eines jungen rumänischen 'Strafgefangenen, der zu drastischen Mitteln greift, um seine Familie zusammenzuhalten.
Gleich zu Beginn der heutigen Preisver- leihung überreichte Festivalleiter Dieter Kosslick den Silbernen Bären für das Beste Drehbuch dem Regisseur und Co-Drehbuch- autor des Eröffnungsfilms der diesjährigen Berlinale, "Tuan Yuan", Wang Quan'an.
Am morgigen Berlinale-Kinotag hat das Ber- liner Publikum die Gelegenheit, noch den einen oder anderen preisgekrönten Film zu sehen.
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