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Endlich ist er da: Der letzte Film zu Harry Potter. Eigentlich ist es ja nur der zweite Teil eines Filmes, der sonst zu lang (oder unrentabel?) gewesen waere. Seis drum. Der Film ist ab 12 Jahre was manchmal schon etwas verwundert, denn die Welt von Harry Potter ist erwachsen geworden. Harry und seine Freunde Ron und Hermine sind auf der Suche nach Horkruxen, um Lord Voldemort endgueltig vernichten zu koennen. Dabei geht es auch um die Suche nach den Heiligtuemern des Todes, Artefakte die ihrem Besitzer grosse Macht verleihen. Der ganze Film ist in recht nuechternden Farben gehalten: keine vom warmen Kerzenlicht erleuchteten Hallen mehr, keine putzigen Wesen oder ungefaehrliche Boese wie die Dursleys sind hier zu finden. Die Zauberwelt ist in zwei ungleiche Lager geteilt. Auf der einen Seite die Gefolgschaft von Lord Voldemort, die sowohl das Zauberministerium und damit den erwachsenen Teil der Zauberwelt unter Kontrolle hat, als auch Hogwarts als Zentrum der jugendlichen Zauberwelt unter ihre Kontrolle gebracht haben. Auff der anderen Seite gibt es den in einem vorherigen Teil der Potter-Reihe vorgestellte Bund des Phoenix und ehemalige Mitglieder von Dumbledores Armee. Sie sind groesstenteils aber nur Beiwerk, der Film dreht sich um den Kampf Harry und seine beiden Freunde gegen Voldemort und schliesslich auch um Harry und sein wirklich nicht zu beneidendes Schicksal. Man erfaehrt viel ueber die Hintergruende wichtiger Figuren und der Film trotzt nur so vor eindrucksvollen Szenen und schoenen Aufnahmen. Ob man den Film nun auf deutsch oder englisch schauen moechte ist eine persoenliche Wahl. Beide Versionen haben ihre Vorteile und beide vermoegen es, die Stimmung rueberzubringen. Der manchmal very british klingende Akzent der Schauspieler laesst einen aber doch Schmunzeln, und nicht gleich verstaendlich.
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Nur manchmal gleitet die Stimmung etwas ins Kitschige ab, wenn eingespielte Choere im Hintergrund einfach too much sind. Ein etwas holziger Lacher (einer der wenigen) im Film kommt aber recht gelegen, da man ob der ernsten Stimmung waehrend des ganzen Films eigentlich recht froh ist, wenn kurz die Spannung herausgenommen wird. Sei es auch nur fuer einen Moment. Harry Potter ist kein Action-Film, es gibt zwar viel Imposantes aber dabei bleibt es eine hoechst anziehende Zauberwelt, die zwar erwachsen geworden ist, aber das muss ja nicht gleich etwas schlechtes sein. Denn vieles was gut war, ist erhalten geblieben. Wer die Buecher vorher gelesen hat, wird wenig nennen koennen was uebergangen wurde. Innere Kaempfe von Protagonisten wurden gerafft. Na gut, aaber das ist auch schwer umzusetzen und allzu wichtig sind sie nicht.
Da es der letzte Film zu Harry Potter ist, gibt es am Ende auch etwas Versoehnliches, das gerade durch seine etwas vielleicht unfreiwillig komische Umsetzung die Zuschauer wieder an die Oberflaeche bringt, das Kapitel schliesst und so schoen die Zauberwelt auch ist, keine Wehmut zuruecklaesst. Ein schoenes Ende fuer eine so schoene Geschichte.
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