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Das Projekt "Berlinale goes Kiez“ wurde zum 60. Festivaljubiläum im Jahr 2010 initiiert und erwies sich als absoluter Publikumsliebling. Auch die 62. Berlinale schickt einen bunten Reigen von Filmen aus allen Sektionen auf eine Reise durch die Programmkinos der Stadt. Von Samstag, den 11. Februar, bis Frei- tag, den 17. Februar 2012, wird an insgesamt sieben Abenden jeweils ein Berliner Programmkino zusätzlicher Spielort des Festivals. Und einmal geht die Reise sogar über die Stadtgrenzen hinaus nach Potsdam.
Wie in den vergangenen Jahren wird jeweils ein prominenter Filmschaffender für eines der Kiez-Kinos Pate stehen und die Gäste auf dem fliegenden Roten Teppich willkommen heißen. Kinopaten sind u.a. Hanns Zischler (Filmkunst 66), Michael Verhoeven (Toni& Tonino), Matthias Glasner und Jürgen Vogel (Passage), Meret Becker (Babylon Kreuzberg) sowie Milan Peschel (Hackesche Höfe Kino). Hier eine Übersicht der Vorführungen:
Samstag 11. 2. Filmkunst 66, Charlottenburg:
"Berlinale goes Kiez" eröffnet hier mit der Sondervorführung des Dokumentarfilms Abschied von den Fröschen (Farewell to the Frogs, R: Ulrike Schamoni) über den Re- gisseur und Produzenten Ulrich Schamoni. |
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In Gedenken an Vadim Glowna präsentiert die Berlinale hier um 20 Uhr gemeinsam mit der Deutschen Filmakademie sein Regie- debüt Desperado City. Im Anschluss läuft À moi seule (Coming Home, R: Frédéric Videau) aus dem Wettbewerbsprogramm.
Sonntag 12. 2. Toni & Tonino, Weißensee:
Hier ist die Berlinale mit folgenden Filmen zu Gast: Die Kinder vom Napf (The Children From The Napf, R: Alice Schmid) aus der Sektion Generation Kplus und dem Wett- bewerbsfilm Barbara (R: Christian Petzold).
Montag, 13. 2. Passage, Neukölln:
Folgende Filme werden gezeigt: Paziraie Sadeh (Modest Reception, R: Mani Haghighi) aus der Sektion Forum und Dictado (Childish Games, R: Antonio Chavarrías) aus dem Wettbewerb.
Dienstag, 14. 2. Bundesplatz-Kino, Wilmers- dorf:
Den Anfang macht der erste Tonfilm der Sow- jetunion aus der diesjährigen Retrospektive „Die rote Traumfabrik“, Pujkowka w schisn (Der Weg ins Leben, R: Nikolai Ekk). Im Anschluss wird der Forumsbeitrag Příliš mladá noc (A Night Too Young, R: Olmo Omerzu) gezeigt.
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