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The Happening - Kinostart: 12.6.
12.06.2008
The Happening
"The Happening" steigt direkt ins Geschehen ein: im New Yorker Central Park verhalten sich Menschen auffällig, sie leiden unter Sprachverwirrung und erstarren dann. Eine junge Frau zieht mit leerem Blick ihre Haarnadel aus der Frisur. Was sie damit tun wird, lässt sich später erahnen. Szenenwechsel. Auf einer Baustelle stehen Bauarbeiter zum gemütlichen Plausch zusammen, als hinter ihnen ein Kollege abstürzt und mit lautem Krachen aufschlägt. Es ist nur der Erste. Nach und nach wandern alle ihre Kollegen vom Hochbau über die Planke und stürzen sich in die todbringende Tiefe.

Der Film ist keine 3 Minuten alt und man findet sich vor Beklemmung in den Kinosessel gedrückt. Ein gelungener, spektakulärer Auftakt, allerdings müssen sich Thriller über 90 Minuten Filmlänge beweisen und da unterlaufen dann auch Altmeister Michael Night Shyamalan Fehler.

Die Menschen fliehen aus den Großstädten, unter ihnen befinden sich der Lehrer Elliot (Mark Wahlberg), seine Frau Alma (Zooey Deschanel) und sein Freund Julian (John Leguizamo) mit dessen Tochter. Schnell wird klar, daß der gesamte Nordosten der USA von den mysteriösen Massensuiziden betroffen ist und Elliots Freund Julian zieht alleine los, um seine verschwundene Frau zu suchen.
Die Ursache für die Massensuizide werden von einem Hobby-Botaniker und dem Biologielehrer Elliot schneller diagnostiziert als dem Spannungsbogen zuträglich ist. Sie wird dem Zuschauer noch vor der Hälfte vor die Füsse geworfen, so daß die Rezensentin keinerlei schlechtes Gewissen verspürt, die Ursache auch gleich zu benennen: ein von Pflanzen produziertes und über die Luft verbreitetes Toxin wirkt auf die Neurotransmitter im Gehirn und führt zu einer Umkehrhandlung des menschlichen Überlebenstriebs. Aha.

Mit viel gutem Willen könnte man über diese hanebüchene Erklärung hinweg sehen, solange die beklemmende Gesamtstimmung nur fortbestünde, aber das "Die Natur rächt sich"-Thema zieht sich durch den gesamten Film und sticht mit dem moralisch erhobenen Zeigefinger geradewegs ins Auge des Zuschauers. Nichts gegen die Thematisierung der Umweltzerstörung in einem Thriller - die Frage ist, ob dieser Beitrag der guten Sache einen Dienst erweist oder aber Umweltaktivisten verschämt verstummen lässt.

Ein weiterer Punkt sind die meistens deplaziert wirkenden, humorigen Anflüge einiger Charaktere. Hier ist wahrscheinlich ein höheres Humorverständnis verlangt, als
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