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Solarwochen im Museum für Energiegeschichte(n)
09.06.2009
Die Sonne schickt keine Rechnung
Wussten Sie, dass der Wissenschaftler Alexander Edmond Bequerel bereits im Jahre 1839 die physikalischen Grundlagen für die Photovoltaik entdeckte? Mit der Beobachtung des photoelektrischen Effektes, dass Strom bei Licht geringfügig stärker ist als im Dunkeln, legte Bequerel den Grundstein für die Entwicklung der energetischen Nutzung der Sonnenstrahlung. Von diesem Zeitpunkt an dauerte es noch gut 114 Fahrzeug mit Elektromotor für Einsatz in der Landwirtschaft von 1930
Fahrzeug mit Elektromotor für Einsatz in der Landwirtschaft von 1930

Jahre, bis die Forscher Daryl Chapin, Calvin Fuller und Gerald Pearson im Jahr 1953 die ersten kristallinen Silizium-Solarzellen mit Wirkungsgraden zwischen vier und sechs Prozent entwickelten und damit die Voraussetzungen für die industrielle Produktion von Photovoltaik-Anlagen schafften.

Wer sich für die Entwicklung der Energieanwendung im Allgemeinen und der Photovoltaik im Besonderen interessiert, dem sei ein Besuch im Museum für Energiegeschichte(n) in der Hannoveraner Humboldtstraße empfohlen. Anhand von über tausend Exponaten lädt der Energiekonzern E.ON Avacon als Betreiber des Museums zu einer Zeitreise durch die Energieanwendung ein. Inwiefern ausgerechnet eine Sonderausstellung zum Thema Photovoltaik dem größten deutschen Erdgaslieferanten auch zur Imagepflege dienen soll, sei einmal dahingestellt; Fakt ist: aus technischer und historischer Sicht lohnt ein Besuch des Hauses allemal.
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