Die Firma Siemens wird komplett aus der Computerbranche aussteigen. Das berichtet der Focus. Die japanische Firma Fujitsu übernehme die restichen 50 Prozent, die Siemens noch an der gemeinsamen Firma Fujitsu-Siemens hielt. Welche Auswirkung das für die Mitarbeiter hat, ist noch unklar.
Am Augsburger Werk mit 2000 Beschäftigten will Fujitsu demnach festhalten. Es seien bei dem Unternehmen mit 6200 Mitarbeitern in Deutschland aber Einschnitte zu erwarten, berichtete das Magazin unter Berufung auf Konzernkenner.
2005 hatte Fujitsu-Siemens demnach bei PCs und Notebooks in Deutschland laut Marktforschungsinstitut Gartner noch einen Marktanteil von 18,9 Prozent. Im dritten Quar- tal 2008 waren es noch 10,1 Prozent. Fujitsu-Siemens-Chef Bernd Bischoff soll im Zuge des Eigentümerwechsels angeblich seinen Posten räumen. Nachfolger wird dem Bericht zufolge Finanzvorstand Kai Flore.
In der kommenden Woche will Siemens zu diesen Meldungen Stellung nehmen. |